Playmo Sparring - das ist aber kindisch
Viele Menschen denken bei Playmobil zuerst an Kinderzimmer. Kleine Figuren, bunte Häuser und Fantasiewelten. Deshalb wirkt der Einsatz von Playmobil im Business für manche zuerst seltsam. Besonders im Top-Management hört man oft den Satz: Das ist zu kindisch. Andere sagen: Das funktioniert höchstens bei kreativen Leuten. Doch hinter dieser Methode steckt mehr als nur Spielen.
Bei Playmobil Pro werden Figuren und Gegenstände genutzt, um Situationen sichtbar zu machen. Teams bauen zum Beispiel Strukturen, Konflikte oder Abläufe auf einem Tisch nach. Dadurch entstehen Gespräche, die in normalen Meetings oft nicht stattfinden. Menschen sehen Probleme plötzlich aus einer anderen Perspektive. Ein Geschäftsführer kann seine Firma als Landschaft darstellen. Ein Team kann zeigen, wie Kommunikation wirklich abläuft. Das macht abstrakte Themen greifbar.
Interessant ist dabei die Wirkung auf unterschiedliche Persönlichkeiten. Manche Manager sprechen zuerst sehr rational über Zahlen und Prozesse. Sobald sie jedoch mit Figuren arbeiten, entstehen oft konkrete Bilder und klare Geschichten. Die Methode zwingt Menschen dazu, Gedanken sichtbar zu machen. Genau das verändert häufig die Dynamik im Raum. Es geht dabei weniger um Kreativität im klassischen Sinn. Es geht darum, komplexe Themen einfacher darzustellen.
Playmobil Pro wird heute in Workshops, Strategieprozessen, Teamentwicklungen und 1:1 Coaching genutzt. Die Methode stammt zwar aus einer spielerischen Welt, wird aber in vielen Unternehmen ernsthaft eingesetzt. Gerade weil sie ungewohnt wirkt, bleibt sie vielen Teilnehmern lange im Gedächtnis.